Waschbare Leckerlibeutel
Machen wir uns nichts vor: je wilder der Duft aus der Gassitasche, desto sicherer der Rückruf. Natürlich gibt es löbliche Ausnahmen – diejenigen unter unseren Hunden, die kommen, weil es die richtige Entscheidung ist. Oder so. Manche sind sich da nicht immer ganz so sicher und denen greifen wir gern mit einer Incentivierung in Form mundgerechter Köstlichkeiten, im Volksmund auch "Leckerli", "Leckerlis" oder gar "Leckerlies" genannt, unter die Arme...
Problem: der Leckerlibeutel stinkt.
Irgendwann in der Laufbahn einer Leckerlitasche kommt dieser Punkt, da wird's ranzig. Wer nicht rechtzeitig eingreift, riskiert einen sanften Hauch von Pansen und Sprotten, der irgendwann alle Jacken umgibt, die in Proximität zum Leckerlibeutel hängen. Sprechen wir da aus Erfahrung? Neiiiiiin... Räusper.
Leckerlibeutel waschen – was ist zu beachten?
Bester Praxistipp: vorher wirklich leeren!
Auf links drehen, Krümel entfernen. Man möchte nicht darüber nachdenken, was ein Würfelchen Rinderlunge, das sich in einer Falte ganz unten am Boden versteckt hat, in der Waschmaschine anrichten könnte.
Grundsätzlich empfehlen wir ein Wäschenetz. Zum einen verhindert es das unkontrollierte Herumschwimmer eventuell verbliebener Krümel in der Maschine. Außerdem schützt es den Beutel.
Leckerlibeutel aus Stoff waschen:
Nun zur Temperatur: meistens sind 30°C angegeben. Damit gehen Hersteller auf Nummer Sicher – bei 30 Grad passiert einem Beutelchen nichts. Leider gilt gerade für strengere Düfte das gleiche.
Im Wäschenetz und auf links gedreht wird ein Leckerlibeutel aus Stoff schon auch 40°C aushalten (ja, es macht einen Unterschied).
60°C würden wir nicht empfehlen – gerade bei bedruckten Varianten und Leckerlibeuteln aus Baumwolle.
Leckerlibeutel aus Kunstleder waschen:
Auf links gedreht im Wäschenetz bei geringer Schleuderdrehzahl. Programm "Feinwäsche".
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