
Hier im iinu Magazin findet Ihr neben Portraits unserer Verkäufer Tipps zum Alltag mit Hund und verschiedene Rezepte zum Leckerli selber backen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen – lasst uns auch gern Eure Meinung da! Eure Astrid
Warum teilen? Weil wir diese Artikel für Menschen mit Interesse an Hunden machen und nicht, um nur Suchmaschinen zu gefallen. Und weil es uns natürlich auch hilft, wenn wir bekannter werden.
oder Die Reise ins Glück
Ende gut, alles gut – es könnte nur ein kleines bisschen besser...
Wenn Ihr zufällig aus Koblenz kommt, kennt Ihr vielleicht Feivel, den kleinen spanischen Opi. Wenn nicht, wohl eher nicht. Er lebt um die Ecke des Tausendhund Lädchens am Kapuzinerplatz.
Um die Osterzeit musste er sichergestellt und dem Tierheim Koblenz übergeben werden: sein Zustand war erbärmlich, er war halb verhungert und vernachlässigt. Seine Besitzerin, eine alte Dame, schaffte es bei aller Liebe nicht, für sich und Feivel zu sorgen.
In kürzester Zeit organisierten die Damen von Tausendhund in der Nachbarschaft ein kleines Team, um Feivel und sein Frauchen so gut es eben ging zu unterstützen, damit er schnell wieder nach Hause kommen konnte. In diesen letzten Monaten nahm er wieder zu und blühte trotz seines eigenen hohen Alters richtig auf.
Während der ganzen Zeit hielt Petra von Tausendhund mich auf dem Laufenden. Ich kannte weder Hund noch Halterin, aber irgendwie ging mir die Geschichte arg ans Herz. Deshalb war ich so froh zu hören, dass es für ihn bergauf ging...
Leider nur kurzfristig, denn nun hat sich der Gesundheitszustand der alten Dame rapide weiter verschlechtert und so ist auch mit der Hilfe der Gruppe die Versorgung, die Feivel verdient, nicht mehr zu stemmen. Und ins Tierheim soll der kleine alte Mann auf gar keinen Fall.
Die Telefondrähte glühten heiß und es ist geschafft: Opi Feivel hat die Chance, in der Rheinperle unterzukommen, einem wunderbaren Seniorenheim für Hunde, wo er mit anderen Omis und Opis das schöne Leben genießen darf.
Ein riesiges Grundstück anstelle der kleinen Wohnung im vierten Stock, aus der er in letzter Zeit fast nur noch mit Hilfe der Nachbarn kam. Und Leberwurstschnittchen! Wer die Rheinperle von facebook kennt, weiß, wovon ich spreche...
Wir alle sind der Herbergsmutter Petra unendlich dankbar, dass sie Feivel kurzfristig aufnehmen will, damit er einen schönen Lebensabend bei ihr verbringen darf.
Und hier kommen wir ins Spiel. Wir = Ihr und ich.
Die Rheinperle finanziert sich allein durch Spenden und jeder neue Bewohner bedeutet natürlich eine finanzielle Belastung. Teils spezielle Ernährung, rund um die Uhr laufende Waschmaschinen, Alterszipperlein und Tierarztkosten, Medikamente, und am Ende des Weges die Einäscherung – das summiert sich.
Wir möchten Petra und die unglaubliche Arbeit, die sie für unsere vierbeinigen Senioren leistet, gern finanziell unterstützen und Feivel nicht mit leeren Pfoten anreisen lassen.
Feivel hatte bestimmt nicht immer ein schönes Leben, weder in Spanien noch zuletzt bei der alten Dame. Und auch wenn er vielleicht nicht mehr viel Zeit hat, soll diese Zeit doch die beste seines Lebens werden!
Helft ihr uns, Feivels Rucksack für seine Reise ins Glück zu packen?
Anderthalb schöne Jahre hast der kleine Feivel, der dann Fritzi hieß, noch in der Rheinperle. Anderthalb Jahre mit Leberwurstparties, Senioren-Kumpeln (die er gerne mal aus deren Betten verscheuchte, um dort auf einem vorgewärmten Fleckchen gemütlich zu schnarchen) und seiner Petra. In Petras Arm durfte er am 2. Februar friedlich einschlafen.
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Durch Eure Spenden war es möglich, dass Feivel/ Fritzi noch eine richtig gute Zeit haben konnte als alter Mann. Er hinterlässt ein Loch, auch wenn sein Platz längst wieder belegt ist. Denn Petras Arbeit geht weiter...
Egal, wie klein der Betrag – alles hilft!
Spendenkonto:
Hundeseniorenheim Rheinperle
Sparkasse Neuss
IBAN: DE32 3055 0000 0093 5112 51
BIC: WELADEDNXXX
PayPal:
hundeseniorenheim-rheinperle@gmx.de
Stichwort/ Verwendungszweck:
Feivel
Update vom 6.7.2021:
Gestern ist Feivel nach einem tränenreichen Abschied in Koblenz in seinem neuen Zuhause angekommen.
Er durfte natürlich das riesige Gelände direkt am Rhein erkunden und seine neuen Mitbewohner kennenlernen. Zunächst war er etwas zurückhaltend, aber irgendwie fand er's doch gut... Plötzlich helle Aufregung: Wo war Feivel? Ausgebüchst sein konnte er nicht, alles ist sicher eingezäunt. Aber so klein war er doch nun auch wieder nicht, dass er einfach verschwinden kann!
Des Rätsels Lösung: während die Tausendhund-Damen und Petra Brück von der Rheinperle gemütlich Kaffee tranken, hatte sich der Opi schon einmal ins Haus begeben und sich dort ein Körbchen ausgesucht, in dem er nun friedlich schlummernd lag.
Ich würde sagen, da ist einer angekommen...
An dieser Stelle noch einmal tausend Dank! Zuallererst an Tausendhund – ohne das Engagement von Petra und Barbara hätte das Feivelchen, das nun Fritzi heißt, vermutlich keine Chance einen 17. Frühling im Hundeparadies gehabt.
Und an Petra Brück, die so schnell und bereitwillig ein Plätzchen für den Opi geschaffen hat.
Aber auch an all diejenigen, die so bereitwillig und großzügig gespendet haben – Dank Euch gibt es Einrichtungen wie das Hundeseniorenheim Rheinperle.
Fritzi sagt Danke!

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