Ernährung für Hundesenioren
Dein Hund wird grau um die Schnauze. Er schläft länger und tiefer. Du machst ihm eine größere Freude mit kürzeren Schnüffelrunden durch den Wald als mit abenteuerlichen Wanderungen.
Im Alter haben unsere Hunde andere Bedürfnisse. Daran sollte auch unbedingt die Ernährung angepasst werden – um dem Vierbeiner alles zu geben, was er nun braucht. Aber nicht mehr.
Eine Sache, die viele alte Hunde unterschiedlichster Rassen gemeinsam haben, ist Übergewicht. Man könnte meinen, kleine Pölsterchen seien eine gute Reserve und manch einer mag das auch niedlich finden.
Aber ein Mehr auf den Rippen belastet nicht nur den ohnehin abgenutzten Bewegungsapparat zusätzlich, es wirkt sich auch auf die Organgesundheit aus und birgt Risiken wie das, an Diabetes zu erkranken.
Alte Hunde nicht weniger füttern, sondern richtig
Deine Hundeomi ist ein bisschen rund um die Hüfte geworden? Das ist zwar süß, belastet aber sowohl den Gelenkapparat als auch das Herz-Kreislauf-System.
Also ist Abnehmen das Gebot der Stunde – aber richtig! Das Schlimmste, was Du einem älteren Moppelchen antun könntest, ist eine FDH-Diät. Grundsätzlich korrekt ist zwar, dass eine Gewichtsabnahme nur durch ein Kaloriendefizit zu erreichen ist. Aber wenn der Napf nur noch zur Hälfte mit dem gewohnten Futter gefüllt wird, fehlen Deinem Hund auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die er braucht, um gesund zu bleiben.
Sollte Dein Hund unter Vorerkrankungen leiden, sprichst Du das Thema am besten beim CheckUp in Deiner tierärztlichen Fachpraxis oder bei Deinem*r Tierheilpraktiker*in an.
