Hundegeschirr mit Haltegriff
Mit einem Griff die Dinge unter Kontrolle bringen zu können, hat seine Vorteile.
Zum Beispiel bei einem übermotivierten Junghund, der immer am liebsten gleich losflitzen möchte. Beim leidenschaftlichen Eichhörnchenjäger, beim Senior, dessen fortgeschrittene Arthrose manchmal die Hinterbeine nachgeben lässt, oder auch bei einem reaktiven Hund, der nicht lernen durfte oder vielleicht auch nicht mehr lernen wird, dass "cool bleiben" eine veritable Option ist.
Ein Y-Geschirr mit Griff
Unabhängig vom Grund für den Wunsch nach schnellem Zugriff solltet Ihr darauf achten, dass das Hundegeschirr ergonomisch sinnvoll ist.
Deshalb empfehlen wir ausdrücklich immer die eine Form:
Ein Brustgeschirr oder Y-Geschirr verteilt den Druck, der durch dauerhaften oder plötzlichen Zug entsteht, gleichmäßig auf den Brustkasten und verringert so das Verletzungsrisiko enorm.
Aber auch normale Bewegungsabläufe mit oder ohne Leine werden nicht gestört. Zum Repertoire des Hundes gehören vier Gangarten, die zum Teil vergleichbar mit dem der Pferde sind: Schritt, Trab, Galopp und Passgang (der kann, muss aber nicht durch Schmerzen begründet sein).
Bei jeder dieser Gangarten ist es wichtig, dass der Hund mit den Vorderbeinen weit ausgreifen kann. Beim Galopp oder Rennen wird der Schultergürtel außerdem immensen Kräften ausgesetzt, wenn der Hund mit den Vorderbeinen landet und die Hinterbeine unmittelbar dahinter aufkommen.
Die einzige Geschirrform, die diesen komplexen Bewegungsabläufen nicht in die Quere kommt, ist das Y-Geschirr. Die Gurte verlaufen (sofern das Geschirr richtig sitzt) vorder- und oberhalb der Schultergelenke. Dein Hund kann sich frei bewegen.
Davon abgesehen kommt es auf Eure weiteren Bedürfnisse an, wenn es darum geht, das beste Hundegeschirr zu finden: wasserfest? Gepolstert? Besonders sicher?
Schaut Euch um – Ihr werdet bestimmt fündig!
