Hunde Kauartikel kalorienarm
Hunde brauchen Kausnacks. Kauen, nagen, malmen – all das gehört zu ihren natürlichen Bedürfnissen, was man gerne vergisst. Denn es reinigt das Gebiss von Plaque und wirkt ungemein beruhigend.
So lange unsere Vierbeiner jung und agil sind, muss man nicht anfangen, Kalorien zu zählen. Das kann sich aber ganz schnell ändern – sei es durch Kastration, Beschwerden aufgrund von Gelenkproblemen, Schilddrüsenunterfunktion oder einfach durchs Erwachsenwerden, wenn ein Hund ruhiger wird und nicht mehr so wild tobt wie früher.
Allerdings sollten auch Welpen keine zu gehaltvollen Snacks bekommen! Das vielbesungene "Großhungern" klingt altmodisch und grausam, hat aber seinen Sinn: zum einen vermeidest Du ein zu schnelles Wachstum, das sich negativ auf die Entwicklung des Bewegungsapparats auswirken und langfristig schmerzhafte Folgen haben kann. Zum anderen ist es nicht so, dass sich Babyspeck einfach verwächst. Im Welpenalter wird die Zahl der Fettzellen angelegt. Im Laufe seines Lebens verändert sie sich nicht mehr, lediglich ihre Größe.
Das heißt natürlich nicht, dass Dein Hund wirklich hungern soll. Gib ihm einfach, was er braucht. Aber eben nicht mehr.
Heute wissen wir: ein fetter Hund ist nicht süß. Ein fetter Hund leidet – Übergewicht ist ein ernstzunehmendes Problem. Es belastet nicht nur den Bewegungsapparat, sondern auch die inneren Organe inklusive Herz, Leber und Nieren, kurz gesagt den gesamten Organismus. Und das wirkt sich massiv auf seine Lebenserwartung aus.
Studien besagen, dass bis zu 70% der Hunde zwischen 9 und 11 Jahren an Übergewicht leiden.
Weil wir unsere Hunde lieben und ihnen und uns ein langes und glückliches Leben an unserer Seite wünschen, neigen wir dazu, schnelle Maßnahmen zu ergreifen. Strategien wie "Zwischenmahlzeiten weglassen" und gefühlt Unnötiges zu streichen mögen jedoch für uns Menschen funktionieren. Für den Hund können sie aber nach hinten losgehen.
Kalorienarme Kausnacks für Hunde
Damit die so wichtige Maulhygiene und das natürliche Kaubedürfnis nicht zu kurz kommen, kann man neben einer allgemeinen Futterumstellung mit mehr Gemüse und Ballaststoffen auch auf weniger gehaltvolle Snacks zurückgreifen.
Gut ist, wenn sie lange halten und der Vierbeiner gefühlt viel davon hat – dabei aber gar keine großen Mengen in seinem Magen landen.
Kalorienarm oder fettarm?
Am liebsten beides! Klar: Fett bringt mehr als die doppelte Kalorienanzahl mit als die selbe Menge an Proteinen. Allerdings solltest Du auch darauf achten, dass Dein Hund generell nicht zu viel Eiweiß zu sich nimmt, denn ein Zuviel an Proteinen kann sich ebenfalls schädlich auswirken (sehr viel Biochemie, der wir uns jetzt nicht im Detail widmen möchten) und zu einem Ungleichgewicht der Darmflora, Durchfall und fiesesten Blähungen führen kann.
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