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Hundeboxen für zu Hause

Eine Hundebox im Haus – sicher und gut.

Die Box im Haus hat noch immer mit einem Stigma zu kämpfen. "Du kannst doch nicht Deinen Hund wegsperren!" – Sehen wir anders. Richtig trainiert hat eine Hundebox überhaupt nichts damit zu tun, ein Familienmitglied in einen Käfig zu verbannen.

Eine Hundebox kann – wenn Dein Hund gut darauf konditioniert ist – zum sicheren Rückzugsort für Deinen Hund werden. 

  • in Mehrhundehaushalten
  • in Familien mit kleinen Kindern
  • wenn Besuch kommt
  • bei Trennungsängsten und genereller Unsicherheit

Die Voraussetzung dafür ist ein nachhaltiges Boxentraining – in kleinen Schritten und viel Geduld.

Das Boxentraining mit Deinem Hund

Der ideale Zeitpunkt, um mit dem Boxentraining zu beginnen, ist natürlich das Welpenalter. Spielerisch erkunden sie die Welt, die Box ist nur ein Teil davon und wird umso selbstverständlicher angenommen, je früher sie eingeführt wird.
Wer das verpasst hat, muss sich aber keine Sorgen machen: ein Hund lernt sein Leben lang. 
Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, die erst viel später den Gedanken an eine Box aufkommen lassen. Wenn die Familie wächst und in absehbarer Zeit ein distanzloses Krabbelkind im bisher ruhigen Zuhause unterwegs sein wird. Oder ein "Corona-Hund", der dank Home Office nie allein bleiben musste, geschweige denn lernen, Besuch zu akzeptieren. Ein Tierschutzhund, der erst im Erwachsenenalter nach einer Odyssee quer durch Europa verständlicherweise verunsichert in sein Forever Home einzieht...
Sie alles können es noch lernen, die Hundebox als ihren eigenen, sicheren Rückzugsort kennen- und lieben zu lernen.

Schritt 1 – Die Box wahrnehmen und erkunden

Die Box ist da. Wie macht man dem Hund verständlich, dass er da jetzt rein soll? Erst einmal gar nicht. Zuerst einmal dreht sich alles um positive Wahrnehmung. Macht die Box spannend, versteckt ein paar Leckerli darin und drum herum. Der Hund darf sehen, schnuppern, erkunden – ganz ohne Druck.
Wichtig: die Tür bleibt in dieser Phase stets offen. Wenn er auch mal darin ist – auf der Suche nach Keksen während des aktiven Trainings, aber auch, wenn er sich tatsächlich schon selbständig darin ablegt: er darf sie jederzeit wieder verlassen.

Schritt 2 – Hereinspaziert!

Legt ein paar feiiine Leckerli direkt hinter den Eingang der Box und bestärkt den Hund, wenn er den richtigen Ansatz zeigt. Für schüchternere Kandidaten sind kleine Schritte angesagt: steckt er den Kopf in die Box, um sich zu bedienen, wird er gelobt. Zieht er sich daraufhin zurück, ist das ok. Ihr könnt später die Übung wiederholen.
Wenn das ohne Anfälle von Unsicherheit funktioniert, können die Leckerli nach und nach weiter hinten in der Box platziert werden.

Schritt 3 – Das Signal einführen

Sobald der Hund soweit ist, seinen Allerwertesten komplett hineinzubewegen, könnt Ihr anfangen, die Übung mit einem Signal zu verbinden.
"Ab in die Box!", "Höhle!", "Schleich di!" – die Formulierung ist dem Hund egal, erlaubt ist, was gefällt. Sie sollte nur a) immer gleich sein und b) immer in freundlichem Tonfall geäußert werden.

Schritt 4 – Belohnung verzögern

Sobald das Signal zuverlässig erkannt wird, könnt Ihr die Reihenfolge umkehren. Nun wird der Hund mit seinem gewohnten Kommando in die Box geschickt und erst belohnt, wenn er sich darin befindet. 
Am Anfang kommt das Leckerli unmittelbar nach Betreten der Box. Mit der Zeit könnt Ihr das auch immer ein Stückchen weiter herauszögern.

Schritt 5 – Klappe zu!

Sobald der Hund ohne Misstrauen in die Box geht und dort auch einen Moment bleiben kann, ist der Zeitpunkt gekommen, die Tür zu schließen. Nur ganz kurz! Und begleitet von ruhigem, freundlichem Lob. Dann geht die Tür gleich wieder auf.
Natürlich wird auch hier mit einer allmählichen Steigerung gearbeitet. Um den Zustand, dass er jetzt eingeschlossen ist, möglichst positiv zu verknüpfen, sind jetzt harte Geschütze angesagt: die absoluten Lieblings-Feiertags-Kauartikel dürfen rausgeholt werden, Schleckmatten mit feinster Leberwurst, oder auch endlich Herrchens alter Pantoffel zum Zerlegen, wenn das nun einmal das absolute Objekt der Begierde ist.
Ganz egal, was Eurem Hund hilft: sorgt dafür, dass er die Box geil findet.

Schritt 6 – Dein Reich

Wenn Euer Hund die Box für sich akzeptiert und gelernt hat, dass er hier sicher ist, dann sollte das auch von Euch so akzeptiert und respektiert werden.

Deshalb gelten Drei Goldene Regeln für die Hundebox:

  • Keiner. Betritt. Die. Box.
    Besonders Kinder sollten von Anfang an lernen, dass am Eingang der Box für sie Schluss ist.
  • In Abwesenheit des Hundes wird nichts an der Box geändert.
    Und wenn es noch so müffelt und der Zeitpunkt so passend wäre, weil gerade Hundeschule ist und sowieso eine Ladung Hundewäsche bereit liegt: Finger weg!
    Decken und Polster oder auch für später gesicherte Ochsenziemer-Reste werden nur dann aus der Box geholt, wenn der Hund es mitbekommt. 
    Selbiges gilt natürlich für den Standort. 
  • Keiner. Betritt. Die. Box.

"Mein Hund nimmt die Box nicht an!" – Was tun?

Geduld! Arbeitet lieber in kleineren Schritten, geht auch mal einen zurück, überstürzt nichts.
Und wenn gar nichts hilft: verlegt das Füttern in die Box, und zwar ausschließlich dorthin – dafür geht Ihr genau so vor wie beschrieben, und zwar von Anfang an. Zuerst einmal in der Nähe der Box, dann am Eingang, usw.
Wichtig ist dabei absolute Konsequenz.
Hier möchte ich gern unsere Hundetrainerin zitieren, als ich da meine Bedenken hatte: "Stell Dir vor, Du hast einen gut bezahlten Job, für den Du nicht viel tun musst. Du kannst Dir alles leisten, was Du brauchst, und noch mehr. Nimmst Du dann noch für Mindestlohn einen Knochenjob auf dem Bau an?" Wo sie Recht hat....
Eine Alternative zu Leckerli kann auch ein tolles Spielzeug sein. Für Hunde, die Suchspiele lieben, lässt sich auch ein Dummy in und um die Hundebox verstecken, um das Eis zu brechen.

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