Zugstopp-Halsband
Ein Zugstopp- oder Retrieverhalsband ist maximal unkompliziert. Einmal Kopf durch – fertig. Kein Gefummel an Schnallen, nichts, was kaputtgehen könnte. Durch den Zugstopp ist Dein Hund vor versehentlichem Würgen geschützt.
Da ein Zugstopphalsband so weit sein muss, dass es über den Kopf rutschen kann (sonst kommt der Hund ja nicht rein), sollte es auch im Freilauf abgelegt werden bzw. an der Leine bei Dir verbleiben.
Das birgt natürlich ein gewisses Risiko: wenn der Vierbeiner der Meinung ist, "Nein, Mann... Ich will noch nicht gehen!", dann kannst Du ihn Dir auch nicht mal eben am Halsband schnappen.
Um unerfreuliche Hasch-Mich-Spielchen zu vermeiden, wenn Heimweg angesagt ist, ist es wichtig, dass Dein Hund gern zu Dir kommt, um in sein Halsband zu schlüpfen.
Hund an Zugstopp-Halsband gewöhnen
Natürlich könntest Du ihn mit der einen Hand am Schwanz packen oder ihn niedertackeln und unter Schweißausbrüchen, innerlichem Fluchen und den irritierten Blicken von Passanten mit der anderen Hand die Schlaufe über den Kopf nesteln.
Oder Du nimmst Dir Zeit:
Beginne die Gewöhnung an das Retrieverhalsband zu Hause, ohne Ablenkung.
Halte mit der einen Hand die Schlaufe so offen wie möglich vor dem Kopf Deines Hundes. Aam besten hast Du den Zugstopp zwischen zwei Fingern und lässt den Rest einfach hängen. Dein Hund kann dabei stehen oder sitzen.
Mit der anderen Hand hältst Du ein ganz besonders feines Leckerli auf Nasenhöhe – und zwar auf der anderen Seite der Schlaufe. Um an das Leckerli zu kommen, muss Dein Hund mit dem Kopf durch die Schlaufe. Und zwar selbst! Die Schlaufe wird nicht über den Kopf gezogen, Deine Hand bleibt, wo sie ist. Dein Hund steckt den Kopf hindurch.
Das wird dann einfach ungefähr siebenundfünzighundert Mal unter zunehmend erschwerten Bedingungen geübt, bis es sitzt. Am Anfang kannst Du auch noch ein leichtes Halsband zusätzlich anbringen, falls Du Dir unsicher bist, wenn Dein Hund "ganz nackt" draußen unterwegs ist.
Noch einfacher: gleich eine Zugstopp-Leine!
Kein Inhalt
