
Hier im iinu Magazin findet Ihr neben Portraits unserer Verkäufer Tipps zum Alltag mit Hund und verschiedene Rezepte zum Leckerli selber backen. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen – lasst uns auch gern Eure Meinung da! Eure Astrid
Warum teilen? Weil wir diese Artikel für Menschen mit Interesse an Hunden machen und nicht, um nur Suchmaschinen zu gefallen. Und weil es uns natürlich auch hilft, wenn wir bekannter werden.
Sorry: wer jetzt auf eine kurze Antwort auf eine kurze Frage gehofft hat, den müssen wir leider enttäuschen. Denn dazu müssen wir etwas ausholen.
Die Antwort auf diese Frage muss auch berücksichtigen, dass hier zwei Parteien involviert sind. Denn würden wir Hund und Herrchen getrennt befragen, würden wir mit großer Wahrscheinlichkeit zwei Antworten bekommen, die nicht vermuten ließen, dass es dabei um ein und das selbe Fleckchen Erde geht. Beziehungsweise zwei oder drei Fleckchen, denn wann blieb es schon jemals bei einem einzigen Hundebett?
Zunächst der Standort...
In der Regel halten sich die haarigen Herrschaften gern in unserer Nähe auf, sie sind ja Rudeltiere. Trotzdem brauchen sie einen Rückzugsort – gerade in Familien mit Kindern oder mehreren Haustieren kann es durchaus mal turbulenter zugehen, und der Hund braucht einen Platz, auf den er sich zurückziehen kann.
Dass auch bei kleineren Zweibeinern von Anfang an darauf geachtet werden muss, dass ihm diese Ruhe gewährt wird, versteht sich von selbst. Es kann also ganz schlau sein, auch in anderen Räumen Ruheplätze zur Verfügung zu stellen.
Ansonsten sollte der Platz (zumindest im Sommer) vor direkter Sonneneinstrahlung und am besten immer vor Zugluft geschützt sein und weder irgendwo im Durchgang noch direkt an der Heizung liegen.
Kurz: dort, wo jetzt das Sofa steht.
Bei aller Liebe: dass wir unser Zuhause nicht rund um das Hundebett einrichten, ist klar.
Am besten beobachtet Ihr eine Weile das liebe Tier und Euch selbst:
• Wo liegen unsere hochfrequentierten Rennstrecken, wo geht es unruhig zu?
• Wohin weicht der Hund aus?
• Wo findet er am besten Ruhe?
Nach und nach kristallisiert sich dann schon heraus, wo sein Platz ist und wo auf keinen Fall.
Jetzt wird's einfacher:
Grundsätzlich gilt: im Zweifelsfall eine Nummer größer.
(Die mit Abstand am häufigsten gestellte Frage: "Ich habe einen... Reicht mir auch die Größe...?")
Der Hund muss sich lang machen, also die komplette Wirbelsäule von der Schädelbasis bis zu den oberen Schwanzwirbeln ausstrecken können.
Für die Liegefläche bedeutet das: Rückenlänge x 1.5 – mindestens! Auch wenn der Hund am liebsten im Brezel-Style schläft: eingeengt darf er nicht sein.
Nun gibt es unzählige Varianten an Modellen: mit Rand, ohne Rand, Höhlen, riesige Donuts, kleine Kuschelnester, einfache Matten.
Und wieder... Beobachtet Euren Hund.
• Schläft er laut schnarchend auf dem Rücken und streckt alle Pfoten in die Lüfte?
• Kugelt er sich ein?
• Liegt er tiefenentspannt ausgestreckt auf der Seite?
• Braucht er immer ein Kissen, um seinen ach so schweren Kopf abzustützen?
• Möchte er zugedeckt sein oder braucht er Luft um sich herum?
Die meisten Hundebetten Hersteller machen neben den Maßen auch Angaben dazu, welche Größe sich für welche Rasse eignet. Natürlich sind das Durchschnittswerte – Du weißt selbst am besten, ob Dein Hund sich eher am oberen oder am unteren Ende des Rassestandards rangiert.
Da es auf iinu Hundebetten von XS bis XXL von um die 20 Herstellern gibt (Stand September 2022), können wir keine einheitliche Tabelle zur Verfügung stellen. Also gehen wir andersherum an die Sache heran: schau einfach, welches Bett zu Euch passt, und befrage dann die Tabelle in der Beschreibung. Oder uns. Dafür gibt's den Chat ja.
Für ältere Hunde oder Hunde mit Gelenkbeschwerden empfiehlt sich ein Bett mit orthopädischer Liegefläche, die druckentlastend wirkt und einen wirklich erholsamen Schlaf unterstützt.
Das Obermaterial: pflegeleicht und kühl oder flauschig und weich? Die meisten Hunde werden letzteres bevorzugen, weil sich auf einer kuscheligen Oberfläche sicher und geborgen fühlen. Kandidaten mit dichtem Fell, die ein anderes Wärmeempfinden haben als sehr kurzhaarige Kollegen, brauchen das eher weniger.
Schaut hin, zieht Eure Schlüsse.
Leider ist nicht unbedingt immer das das richtige, was man selbst am allerschönsten findet. Da muss ich aus Erfahrung sprechen.
Mein persönlicher Favorit wäre natürlich ein überdimensionales Riesenkissen, auf das ich am besten noch selbst passe, mit kuscheligem Webpelzbezug. Das würde sich vor dem Kamin ganz großartig machen!
Die Realität sieht anders aus:
Aragorn ist ein Kontrollfreak. Der Kamin liegt zwischen Sofa und Eingangstür. Ein Platz in "vorderster Front" würde weder seinem noch meinem Seelenfrieden zugute kommen.
Hinzu kommen unzählige Schlafpositionen, jede einzelne der oben aufgezählten und noch so einige mehr, für die ich beim besten Willen keine Bezeichnung finde.
Wenn er aber wach oder nur am Dösen ist, liebt er eine Sache: Kopf auflegen. Noch wichtiger ist allerdings der Platz in meiner Nähe. Deshalb haben wir eine leichte Matte, die immer mit wandert.
Das heißt also: Bett mit Rand. Wandermatte. Ansonsten gerne Couch.
Aber immer bei mir.
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